Darum wird das Thema Mittelalter ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Das Mittelalter ist eine Zeit, der Kinder oft in Spielen und Märchen begegnet sind, aber es hat sie wirklich gegeben. Es gab Burgen, Märkte, Ritter und Mönche, und bei uns sind Spuren dieser Zeit in Kirchen, Stadtmauern, Burgruinen und alten Gassen erhalten. Ein Buch über das Mittelalter lässt dein Kind zwischen den Marktständen umherlaufen, dem Schmied helfen und auf einen Burgturm klettern. Es gibt ein Gefühl dafür, wie es war, ohne Strom und Autos zu leben, dafür mit viel Handwerk, Musik und Geschichtenerzählen.
Ein Tag auf der Burg und in der Stadt
Ein Mittelalterbuch kann dein Kind einem Schmied helfen lassen, einen Betrüger auf dem Markt entlarven oder Botschaften zwischen Burg und Kloster tragen, wenn die Zugbrücke für die Nacht schon hochgezogen ist. Vielleicht darf es bei einem Gaukler in die Lehre gehen oder einen Knappen begleiten, der für sein erstes Turnier übt. Die Ereignisse sind erfunden, aber Burg, Markt und Kloster sind aus jener Zeit genommen. Möchte dein Kind zu den Rittern lieber auch Drachen, passt das Thema Ritter und Drachen.
Welches Handwerk wählt dein Kind?
Überleg, welches Handwerk dein Kind selbst wählen würde. Wer gern baut, kann Lehrling beim Zimmermann werden, wer Tiere mag, kann die Pferde der Burg versorgen, und wer singt, kann mit den Spielleuten ziehen. Wart ihr schon auf einer Burg, bei einem Mittelaltermarkt oder in einer alten Steinkirche, nimm das in die Beschreibung auf. Das Geschwisterkind kann Knappe werden und ein Opa der alte Wächter im Turm. Das Haustier kann die Burgkatze werden, die die Ratten von der Vorratskammer fernhält.
Kleine Kinder mögen Bilder von Pferden, Fahnen und Türmen. Kinder im Kindergartenalter sind gern von morgens bis abends auf dem Markt dabei. Ab sechs Jahren schafft das Kind eine kleine Intrige, etwa einen angeschnittenen Sattelriemen. Für Zehnjährige kann das Buch zeigen, wie unterschiedlich Ritter und Bauern lebten.
Die Mauer, die noch steht
In Nördlingen in Bayern kann man noch heute auf der mittelalterlichen Stadtmauer einmal rund um die ganze Altstadt laufen. Sie wurde gebaut, um die Stadt zu schützen. Auch viele Kirchen in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz stammen aus dem Mittelalter, vielleicht sogar eine ganz in eurer Nähe. Danach könnt ihr eine Burg aus Kartons bauen, mit einer Zugbrücke, die man an einer Schnur hochziehen kann. Sprecht darüber, wie es wäre, ohne Strom zu leben: Wie kocht man, wie sieht man abends etwas, was macht man, wenn es regnet? Im Mittelalter gaben Talglichter und das Feuer im Herd das Licht.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über das Mittelalter wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Großeltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Es riecht nach Rauch, Pferd und frisch gebackenem Brot. Du stehst mitten auf dem Marktplatz, und um dich herum preisen die Leute Wolle, Salz und Hering an. Ein Mann jongliert mit drei Äpfeln und einem Ei, und als das Ei fast herunterfällt, halten alle die Luft an. Weiter hinten hämmert der Schmied, dass die Funken stieben. „Du da“, ruft er und winkt. „Hast du starke Arme? Ich brauche jemanden, der den Blasebalg zieht.“ Du gehst hin und packst den Griff. Das Feuer faucht auf und wird weißglühend. Der Schmied nickt zufrieden. Dann senkt er die Stimme. „Heute Abend reitet der Knappe des Burgherrn sein erstes Turnier“, flüstert er. „Aber jemand hat den Riemen an seinem Sattel angeschnitten. Ich hab’s gesehen. Und ich kann die Schmiede nicht verlassen.“










