Darum wird das Thema Halloween ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
An Halloween darf man ein bisschen gruselig sein und sich gleichzeitig ein bisschen fürchten. Kinder verkleiden sich als das, was sie wollen, ziehen mit einer Kürbislaterne durch die Dunkelheit und klingeln bei den Nachbarn. Für viele ist es ein Spiel mit der Angst, bei dem man selbst entscheidet, wie nah man dem Unheimlichen kommen will. Ein Buch über Halloween gibt dem Kind genau diese Kontrolle: Das Skelett entpuppt sich als freundlich, in der Dunkelheit steckt Licht, und es ist das Kind selbst, das sich traut, die Tür zu öffnen.
Eine Straße voller Kostüme
Ein Halloween-Buch kann das Kind durch den ganzen Abend begleiten: das Kostüm aussuchen und sich schminken, einen Kürbis schnitzen, mit Freunden durch die Nachbarschaft ziehen. Aus dem Kürbisfleisch wird Suppe, die Kerne kommen zum Rösten in den Ofen – ein ruhiger Anfang für einen Abend, der danach wachsen darf. Die Geschichte kann auch ins Märchenhafte abbiegen – in ein Haus, in dem die Fledermäuse zum Fest geladen haben, zu einer Hexe, die ihre Zaubersprüche vergessen hat, oder zu einem Skelett, das nur jemanden zum Tanzen sucht.
Das Gruselige bleibt so, dass man darüber lachen kann. Wer auch den Rest des Jahres Gespenster haben möchte, findet das Spukhaus als eigenes Thema.
Das Kostüm deines Kindes
Schreib hinein, als was sich dein Kind verkleidet, dann ist es auf den Bildern zu sehen. Habt ihr das Kostüm selbst aus einem Bettlaken oder einem Karton gebastelt, beschreib es mit allen seinen Ecken und Kanten. Nimm die Freunde oder Geschwister dazu, die mitgehen, die Straße, durch die ihr meistens zieht, und was dein Kind an dem Abend mag – oder eben nicht mag. Hat es Angst vor der Dunkelheit oder vor Masken, kann die Geschichte das ernst nehmen und das Kind das Tempo bestimmen lassen.
Feiert ihr kein Halloween, wünscht euch aber ein Buch übers Verkleiden und über Kürbisse, geht das auch.
Halloween und Allerheiligen
Halloween wird am 31. Oktober gefeiert und ist in den letzten Jahrzehnten auch bei uns üblich geworden. Gleich danach kommt Allerheiligen, an dem viele Familien Lichter auf die Gräber stellen, um an ihre Verstorbenen zu denken – eine ruhigere und ältere Tradition, von der man gut erzählen kann.
Für die Kleinsten passt mehr Kürbis als Gespenst. Vier- und Fünfjährige mögen oft einen winzigen Schauer, und im Schulalter darf die Geschichte spannender werden. Sprecht hinterher darüber, was nur zum Spaß gruselig ist und was wirklich, oder malt eine Karte eurer Straße mit den Häusern, vor denen meistens ein leuchtender Kürbis steht.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über Halloween wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Großeltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Der Kürbis ist ausgehöhlt und riecht wie eine kalte Küche. Die Augen hast du selbst hineingeschnitten, eins größer als das andere, und der Mund hat nur drei Zähne. Als die Kerze darin brennt, wird er plötzlich lebendig. Der Abend ist windig. Die Blätter wirbeln um deine Füße, als du in deinem Kostüm die Straße hinuntergehst, in der einen Hand einen Eimer, in der anderen die Laterne. An jedem Haus, in dem Licht brennt, klingelst du und rufst: „Süßes oder Saures!“ Du bekommst einen Lutscher, ein paar Gummifrösche, einen Apfel. Ganz am Ende der Straße steht ein Haus, in dem du noch nie warst. Alle Fenster sind dunkel, aber auf der Treppe steht ein Kürbis, der genauso aussieht wie deiner. Dieselben schiefen Augen. Dieselben drei Zähne. Und er leuchtet, obwohl niemand ihn angezündet hat.










