Darum wird das Thema Aufräumen ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Aufräumen ist selten das, was Kinder am liebsten tun, und Erwachsene oft auch nicht. Trotzdem hat es etwas Befriedigendes, ein Zimmer vom Chaos zur Ordnung wandern zu sehen und zu wissen, wo das blaue Auto wohnt. Ein Bilderbuch kann das Einsammeln zu einem Spiel mit Regeln machen, die das Kind versteht: Jedes Ding hat ein Zuhause, und die Dinge freuen sich, wenn sie dorthin zurückkommen. Wenn das Kind in der Geschichte alles wieder an seinen Platz bringt, fällt der Anfang in Wirklichkeit leichter, am besten mit dem aufgeschlagenen Buch daneben auf dem Boden.
Wenn die Sachen nach Hause wollen
Ein Aufräumbuch kann das Zimmer in eine Stadt verwandeln, in der jedes Spielzeug eine Adresse hat: Die Autos wohnen in der Garage unter dem Bett, die Kuscheltiere im Korb am Fenster, die Bauklötze in der roten Kiste. Vielleicht ist etwas verloren gegangen und muss bis zum Abend gefunden werden, oder es wird ein Wettlauf gegen die Sanduhr. Die Spielsachen können ihre eigene Meinung haben: der Zug, der am liebsten ganz nah am Fenster steht, der Teddy, der sich weigert, unter den Autos zu liegen. Die Geschichte kann auch zeigen, wie schön es ist, wenn der Boden frei ist und endlich Platz da ist, um die große Höhle aus Decken und Stühlen zu bauen.
Das Zimmer, wie es wirklich aussieht
Beschreib die echten Spielsachen deines Kindes und wo sie meistens landen. Sind es die Dinosaurier, die immer im Flur liegen, oder die Perlen, die sich über den ganzen Boden verteilen? Habt ihr Kisten, ein Regal oder einen Sack unter dem Bett? Teilt dein Kind das Zimmer mit einem Geschwisterkind, können die beiden zusammen aufräumen oder sich ein bisschen darüber zanken, wem die Socke gehört. Und der Hund, der gern mit einem Hausschuh davonläuft, kann alles noch komplizierter machen. Hat dein Kind ein Ding, das niemals verschwinden darf, kann genau das in der Geschichte fehlen, bis alles andere an seinem Platz ist.
Anderes Tempo, derselbe Boden
Mit 0–2 Jahren wird das Aufräumen zu einem Spiel mit Rein und Raus: der Klotz in die Kiste, Deckel drauf. Mit 3–5 Jahren hilft es schon viel, immer nur eine Sorte Dinge auf einmal zu sammeln, zuerst die Autos, dann die Tiere. Ein Kind mit 6–9 Jahren kann einen Auftrag mit Plan und einer Karte des Zimmers bekommen, und ab 10 kann das Aufräumen zum Startschuss für ein Rätsel werden, wenn plötzlich etwas auftaucht, das lange verschwunden war.
Nach dem Vorlesen könnt ihr Bilder auf die Kisten kleben, damit man sieht, wer darin wohnt. Lass dein Kind für ein oder zwei Dinge den Platz selbst bestimmen, und erfindet ein eigenes Aufräumlied. Macht daraus ruhig eine Geheimmission, bei der jedes eingesammelte Ding einen Hinweis liefert.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über das Aufräumen wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Großeltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Es ist fast sieben Uhr, und den Boden in deinem Zimmer sieht man nicht mehr. Da liegen Bauklötze, Puzzleteile, eine Socke, drei Autos und ein Dinosaurier, der im Puppenwagen feststeckt. Du hast gerade beschlossen, alles liegen zu lassen, als du unter dem Bett ein Stimmchen hörst. „Hallo? Ist da jemand?“ Du legst dich auf den Bauch und spähst darunter. Dort, zwischen den Wollmäusen, liegt ein Puzzleteil mit himmelblauem Rand. „Ich bin schon eine ganze Woche von den anderen getrennt“, sagt es. „Niemand hat nach mir gesucht.“ Du schaust auf das Puzzle neben dem Teppich. Mitten im Himmel ist ein Loch, genau in seiner Form. Aber um dorthin zu kommen, musst du über den Klotzberg klettern, an der Autoschlange vorbeischleichen und dich durch einen Wald aus Kuscheltieren kämpfen. Du krempelst die Ärmel hoch.










