Darum wird das Thema Das Alphabet ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Buchstaben sind kleine Zeichen mit großen Versprechen. Der erste, den ein Kind erkennt, ist oft der, mit dem sein eigener Name beginnt, und danach taucht er überall auf: auf der Milchtüte, auf dem Straßenschild, auf der Postkarte von Oma. Ein Bilderbuch, in dem der Name des Kindes das ganze Alphabet trägt, macht die Zeichen persönlich. Der Buchstabe ist dann keine Zeile mehr in einem Übungsheft, sondern etwas, das das Kind erlebt hat, ein Wort zum Zeigen und Laut-Sagen. Und Ä, Ö und Ü, an die ein englisches ABC-Buch nie herankommt, bekommen ganz selbstverständlich ihren Platz, ebenso das Eszett, wo man es schreibt.
Buchstaben, die sich in den Bildern verstecken
Ein Alphabet-Abenteuer muss nicht brav der Reihe nach gehen. Es kann mit dem Buchstaben aus dem Namen des Kindes beginnen und dann die anderen einen nach dem anderen aufspüren: ein O, das wie ein Rad davonrollt, ein T, das auf einem Zaun balanciert, ein Ö, das aussieht wie ein Gesicht mit zwei Punkten als Augen. Auf jedem Bild kann sich ein Buchstabe in etwas Alltäglichem verstecken, in einem Zweig, einem Fensterrahmen, einer Nudel Spaghetti. Zu den 26 Buchstaben kommen im Deutschen noch Ä, Ö und Ü, außerhalb der Schweiz auch das Eszett, und diese Extrabuchstaben können am Schluss eine eigene Szene bekommen, in der die Reise zu Hause landet.
Wörter, die es nur bei euch gibt
Was ein Buchstabenbuch zum Buch deines Kindes macht, sind die Wörter. Schreib hinein, was dein Kind wirklich sagt und mag: K wie Kater Karlo, F wie Opas Fischerboot, P wie Pfannkuchen am Samstag. Die Anfangsbuchstaben von Geschwistern und Freunden passen auch, genauso wie die Straße, in der ihr wohnt, und der Name der Kita. Hat dein Kind einen langen Namen, können mehrere seiner Buchstaben nacheinander auftauchen, wie Freunde, die sich der Reise anschließen. Wer sein eigenes Wort im Buch wiedererkennt, zeigt darauf und sagt es laut, wieder und wieder, und dann hat der Buchstabe ein Gesicht bekommen.
Vom Laut zum Lesen
Für die Jüngsten, zwischen 0 und 2 Jahren, geht es vor allem um Klang und Rhythmus: kurze Zeilen, in denen derselbe Buchstabe immer wieder zurückhüpft. Mit 3–5 Jahren bekommen die Zeichen eine einfache Handlung, in die sie gehören, und das Kind kann auf den Seiten nach seinem eigenen Buchstaben suchen. Ein Siebenjähriges, das schon selbst liest, freut sich oft über ein Rätsel zum Knacken oder ein Wort, das rückwärts buchstabiert werden muss. Ab 10 Jahren wird der Text länger und kann ein Geheimnis tragen, bei dem die Buchstaben die Hinweise sind.
Nach dem Vorlesen könnt ihr zu Hause auf Buchstabenjagd gehen. Sucht alle Buchstaben aus dem Namen deines Kindes auf den Packungen im Vorratsschrank, oder schreibt sie mit einem Stock in den Sand. Beim nächsten Besuch in der Bücherei darf dein Kind ein Buch aussuchen, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt wie sein Name.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über das Alphabet wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Großeltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Du wachst auf, weil dich etwas an der Nase kitzelt. Es ist ein kleines, krummes S, das aufs Kopfkissen gekrabbelt ist. „Entschuldigung“, sagt es, „aber wir haben ein Problem. Jemand hat alle Buchstaben in der ganzen Stadt durcheinandergebracht.“ Du schaust aus dem Fenster. Auf dem Schild der Bäckerei, wo sonst BROT steht, steht jetzt TORB. Das Schild an der Bushaltestelle ist ganz leer, denn seine Buchstaben sind auf den Gehweg gefallen und schlafen dort auf einem Haufen. „Nur wer seinen eigenen Namen kennt, kann sie wecken“, sagt das S und sieht dich hoffnungsvoll an. Du überlegst. Dein Name beginnt mit einem Buchstaben, den du besser kennst als irgendwer sonst. Du ziehst die Hausschuhe an, rennst hinunter auf die Straße und rufst diesen Buchstaben laut in die Morgenluft. Ganz unten im Haufen bewegt sich etwas.










